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Schwimmbadchemie und Badebekleidung

Der Gehalt an freiem Chlor gibt zu erkennen, ob im Becken noch ausreichend an Desinfektionsmittel vorhanden ist. Seine Konzentration im Beckenwasser (außer im Warmsprudelbecken) ist in Deutschland in der DIN 19643 auf 0,3 – 0,6 mg/l festgesetzt. (siehe Kasten)

In der Schweiz liegen die Chlorwerte zwischen 0,2 und 0,8 mg/l  (Warmsprudelbecken 0,7-1,5 mg/l) gemäß der SIA 385/9 und in Österreich gibt die ÖNORM M 6215 folgende Werte vor von mindestens 0,3 mg/l freies Chlor, mit einer Maximalkonzentration von 1,2 mg/l für Hallenbäder und 2,0 mg/l für Freibäder.

Das deutsche Gesundheitsamt fordert:

Wegen der Entstehung gesundheitlich bedenklicher Nebenprodukte bei der Chlorung, eine Minimierung der eingesetzten Chlormengen und verlangt durch sachgerechte Aufbereitungstechnik statt hoher Chlorgaben die Qualität des Badewassers zu gewährleisten. Voraussetzung dafür ist, dass möglichst viele Belastungsstoffe, die Chlor zehren bzw. Vorläufersubstanzen für schädliche Nebenprodukte sein können, bereits vor der Chlorung aus dem Badewasser entfernt werden. (http://www.gesundheitsamt.de/alle/umwelt/wasser/allg/beck_bw.htm )

Ein starker Chlorgeruch ist übrigens ein Indikator für eine schlechte Funktion der Schwimmbeckenwasser-Aufbereitung.

(Badewasser in Schwimmbädern)

DIN EN ISO 105-E03 Farbechtheit gegen gechlortes Wasser

Dieser Teil von ISO 105 nennt drei alternative Prüfbedingungen. Die aktiven Chlorkonzentrationen von 50 mg/l und 100 mg/l betreffen die Beanspruchungen für Schwimmbekleidung. Darüber hinaus legt er ein Prüfverfahren zur Bestimmung der Widerstandsfähigkeit der Farben von Textilien aller Art gegen die Einwirkung von aktivem Chlor in solchen Konzentrationen fest, wie sie “zur Desinfizierung von Badewasser in Schwimmbädern verwendet werden (Grenzwert Chlorierung)“.

Dazu sollte man wissen, dass DIN Normen nicht per se Gesetz sind, sondern erst mal nur den allgemein akzeptierten Stand der Technik beschreiben. Aber dieser, mehr als 30 Jahre´ alte Stand der Technik und des Wissens, entspricht, zumindest was die Grenzwerte der Chlorung angeht, heute nicht mehr dem aktueller Stand der Technik, wie im vorherigen Text gezeigt wird. Heute weiß man mehr über die Gefahren der Chlorchemie im Schwimmbad und besitzt technische Mittel diese zu vermeiden. Man betrachtet 50mg oder 100mg freies Chlor pro Liter nicht mehr als „normal“ und sollte Bäder mit solch hoher Chlorkonzentration tunlichst vermeiden.

hyphen Produkte richtig pflegen

Der Cocktail aus Sonnencreme, Salzwasser und Chlorwasser, UV-Strahlen, Sand- und Salzkristallen ist – egal wie er gemixt wurde – für jede Badebekleidung eine extreme Herausforderung. Damit Sie lange Spaß an Ihren Badesachen haben, duschen Sie sich nach dem Baden mit klarem Wasser gut ab, oder spülen Sie Ihre Bekleidung damit aus. Eintrocknendes Chlor, Sand -und Salzkristalle können das Elastan beschädigen und zu schnellerem Verbleichen der Farben führen.  Dies lässt sich vermeiden und kommt auch Ihren Haaren und Ihrer Haut zugute.

Auch Stockflecken müssen nicht sein. Heben sie die nassen Badesachen nicht zu lange in einer Plastiktüte auf. Trocknen Sie Ihre Badekleidung ausgebreitet oder aufgehängt am Besten im Schatten. Trockene Badeanzüge vertragen UV-Strahlung zwar durchaus gut, sind sie aber nass, kann auch dies zum Verbleichen oder Vergilben beitragen.

 

Selbst wenn Sie nur wenig oder keine Sonnencreme benutzt haben, kann auch die wasserfeste Creme der anderen Gäste im Stoff haften bleiben und sich mit viel Chlor verbinden. Es lohnt sich deshalb abends die Badekleidung mit wenig Waschmittel – zur Not auch mit Spülmittel – kurz auszuwaschen. So lässt sich Schweiß und Fett besser entfernen. Die hyphen Sachen vertragen auch ein Feinwaschprogramm bei 30 – 40°C.

Verwenden Sie keinen Weichspüler.

 

Sonnencreme verursacht nicht nur oft unschöne Flecken auf den Badesachen, die kosmetischen Substanzen, vor allem ungesättigte Fettsäuren können die Fasern des Stoffes schädigen. Aber nun bitte nicht auf den UV-Schutz verzichten. Sie sollten der Creme einfach ungefähr 20 Minuten Zeit zum Einziehen geben, bevor Sie die Badesachen überziehen.

Pilling, wie bei Stoffen aus Wolle oder Baumwolle gibt es bei Stoffen aus synthetischen Fasern nicht. Unsere Jerseystoffe sind allerdings gewirkt (gestrickt) und haben kleine Schlaufen, die sich an kantige Felsen oder rauen Poolränder oder Holzblanken verhaken können und Fäden ziehen.

Kaputt gehen sie deshalb selten, aber es sieht einfach nicht mehr so schön aus. Für Kinder sind deshalb oft die non-elastischen gewebten Boardshorts die bessere Wahl.

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